HERZTÖNE & LUNGENGERÄUSCHE

A HAWK AND A HACKSAW / off

hier stellt sich zum ersten mal der gedanke in einer klareren form ein, der mir vor nicht also langer zeit auch bei einer show der transzendental-black-metal-darlings LITURGY wieder ins gebein kroch. wie schwappen bands, auf den ersten hööör nicht hundertprozentig an der ausgefuchstheit oder innovationerei der jeweiligen musik festzumachen, über ihre genregrenzen hinaus (gerade wo genregrenzen doch irgendwie heiß und wichtig wirken, s.o. balkanfolklore, s.a. black metal) in den indiekonsens, ins hipster dead end, in den warmen kuchen einer weltweiten crowd aus offenäugiger freundlichkeit und subkulturlosigkeit. gerade, wenn der verdacht glimmt, es müsse wohl auf der welt bessere, zeitlosere, warmherzigere, originärere balkanfolker geben als ein paar dandies aus austin, z.b. auf dem äh BALKAN?! bzw. bessere und transzendentalere black metal würgeengel als ein paar sich langsam hinbeugende hermaphroditen aus brooklyn, z.b. einfach tief vergraben in der SZENE?!, nur kann niemand das logo entziffern.

und die antwort schlägt mir beim jeweiligen konzert dann doch ganz unakademisch entgegen: sie (die besprochenen) SEHEN EINFACH BESSER AUS (!!) als die (dementsprechend unbesprochenen) anderen (evtl. besseren). verstehe man das nicht als enttäuschende lösung. ich bin sehr glücklich damit und werde mich wohl immer weiter hinwenden. pi pa po.

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A Hawk And A Hacksaw - Kertesz

text + bild: wald

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