HERCULES AND LOVE AFFAIR / raumschiff titanic

weil dieser post wie ein zwielichtiger schweinehund immerzu verschwindet kurz nach veröffentlichung, hier nochmal ein letzterrr versuch (leider ohne den schweißtriefenden originaltext dazu), ui, üble blamage vor allen feed-strebern.
wenn du am mittwoch aus berlin nach spanien abgehauen bist, hast du alles richtig gemacht. es ist ein kotzsonntag und ich beginne mich zurückzuwünschen in die lidohitze, kaum zum atmen gut, den im milden licht kaum kitschig wirkenden fächer (2,50 - Hao You Dou), besser als die labbrigen flyer mit denen andere wedeln allemal, andere, die den weg gefunden haben in die kreuzberger rockbasilika, die, weitläufig hin o. her, der tag zum sweatshop macht, und es fühlt sich an wie die letzte indoorveranstaltung, die jemals stattfinden kann. auftrat: ANDY BUTLER. wie eine karikatur, derer, die er tanzen machen möchte. wunderbar, ich wusste nicht, wie er aussieht, so produzenten - wie in produzentenprojekte, eben diese eine discoscheibe, die keine fratzen und ärsche braucht - sind ja meistens eher hässlich im sinne von, nicht auf der welt auf dem markt um die eigene schönheit in einem performativen sinne mit der musik zu verbinden, das machen dann eben die hübschen söldner. BUTLER aber, abendweste über nacktem gestählten torso, bordmütze, zigarette gekaut statt geraucht, bleibt trotz dem feuerwerk der dreifachen singenden fleischgewordenen videoclipära (exkurs: links der zwilling von WES (wie in WES), in der mitte ein mögl. abhandengekommener culkin-spross nach zwei drei harten jahren in manhatten, rechts und am eindrucksvollsten jemand auf der feinen linie zwischen starlight express und mad max) im vordergrund immer im zentrum des geschehens, des sex, souverän, ohne große laptop-performer-angebereien, da ist halt ein playback und das will abgeschossen werden! jau!
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